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Über uns

Gelb-rot seit 1976.

Die Geschichte eines Dorfvereins, der zur Familie wurde.

Über uns

Unsere Geschichte.

Vom ersten Appell an die Bevölkerung über den Bau der Sürenloh bis zu elf Teams unter gelb-roten Farben: die Etappen, die den FC Uitikon zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Meilensteine

50 Jahre FCU im Überblick.

1976

Gründung des FC Uitikon – die gelb-roten Vereinsfarben sind geboren.

1978

Appell an die Bevölkerung sichert die finanzielle Basis des Vereins.

1981

Erstes Heimspiel auf der neu gebauten Sürenloh am 30. August.

1982/83

Zweite Mannschaft und erste Juniorenteams nehmen den Spielbetrieb auf.

2000er

Neuer Kunstrasenplatz – ganzjähriges Training für alle Teams.

2020er

Über 200 aktive Mitglieder, 11 Teams, Projekt Frauenfussball Säuliamt.

2026

50 Jahre FCU – ein halbes Jahrhundert Leidenschaft am Sürenloh.

Historisches Mannschaftsfoto des FC Uitikon-Waldegg
01Kapitel

Aller Anfang ist schwer.

Der Weg hierher war nicht immer einfach für uns. Aber wir würden um keinen Preis der Welt etwas daran ändern. Unsere Erfahrungen haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind – und wir haben aus unseren Fehlern gelernt.

Infrastruktur und Mitgliederzahl – das waren vor 45 Jahren noch die Sorgenkinder des FC Uitikon. Im Sommer 1977 entschloss sich der Verein zu einem Appell und rief die lokale Bevölkerung dazu auf, ihn zu unterstützen. Grund waren die „grossen Löcher“ von 1976, die „von Mitgliedern gestopft werden mussten“, wie es im allerersten Vereinsmagazin vom Juni 1978 hiess.

Sorgen gab es aber nicht nur finanziell. Auch die Infrastruktur stellte die einzige Mannschaft schon damals vor Probleme. Nicht, dass sie zu wenig Platz gehabt hätte – sie hatte gar keinen, denn der Fussballplatz Sürenloh war noch nicht gebaut. So mussten die Spieler auf den Platz der nahe gelegenen Erziehungsanstalt ausweichen, die diesen befristet zur Verfügung stellte.

FC Uitikon-Waldegg in einer Partie der frühen Jahre
02Kapitel

Erste Erfolge und der Bau der Sürenloh.

Wenigstens das Problem mit dem Geld sollte sich schnell lösen. Der Appell an die Bevölkerung trug Früchte und brachte dem Verein viele neue Passivmitglieder ein. So war die finanzielle Basis für die Zukunft gelegt.

Auch beim Fussballplatz ging es vorwärts: Ende November 1978 nahm die Gemeindeversammlung den Bau der „Sürenloh“ an. Ende August 1980 war der Platz fertig, ab Juni 1981 bespielbar – genau in dem Monat, in dem das Benützungsrecht für den Platz der Erziehungsanstalt auslief.

Derweil drohte ärger anderer Art: Der Verband wollte den FCU von der 2. Stärkeklasse der 4. Liga in die Freundschaftsgruppe zwangsrelegieren – weil ein eingesetzter Schiedsrichter in Berikon wohnte und nur im Aargau pfeifen durfte. Die Verantwortlichen intervenierten energisch und konnten den Zwangsabstieg im letzten Moment verhindern.

Und sie konnten gleich einen weiteren Erfolg feiern: die Bewilligung, in der Vorrunde 1981/82 auf der Sürenloh zu spielen. Das erste Heimspiel auf eigenem Platz fand am 30. August 1981 statt.

Spielszene im Regen auf der Sürenloh
03Kapitel

Höhen und Tiefen im Ligabetrieb.

Was waren das noch für Zeiten, als der FCU in der 3. Liga spielte. Zwei Saisons lang konnten sich die Uitikoner halten, ehe sie wieder absteigen mussten. Diese Phase bleibt der grösste sportliche Erfolg der Vereinsgeschichte – eine Erinnerung, die allerdings bereits ein Vierteljahrhundert zurückliegt.

Seither spielte der FCU acht Spielzeiten lang in der 4. Liga, bevor in der Saison 2000/2001 der Abstieg in die 5. Liga folgte. Dabei spielte der Verein in den ersten Jahren nach seiner Gründung regelmässig um den Aufstieg mit – so etwa 1979, als man wegen drei läppischer Punkte den Sprung in die erste Stärkeklasse der 4. Liga verpasste.

Auch in den Folgejahren blieb der ersehnte Aufstieg aus. Immerhin: 1982 wurde erstmals eine zweite Mannschaft präsentiert, 1983 spielten die ersten Junioren beim Verein. Der Unmut der damaligen Betreuer war in den Vereinsmagazinen spürbar – mal wurden Spieler für fehlende Disziplin getadelt, mal ihre Einstellung kritisiert.

Torjubel auf der Sürenloh
04Kapitel

Mit Humor durch schwere Zeiten.

Dass der FCU dereinst von der 4. in die 5. Liga absteigen könnte, war lange kein Thema. Doch genau dieses Szenario traf gleich zweimal ein – erst 2001 und dann nochmals 2009.

Diesmal bewiesen die Verantwortlichen Humor in der Niederlage: Im Turniermagazin von 2009 erschien ein verschwommenes Mannschaftsfoto mit der Bemerkung, man habe das Bild aus Persönlichkeitsgründen retuschiert. Lakonisch wurde festgehalten, die Mannschaft habe immerhin ein Spiel gewonnen und Birmensdorf ein Unentschieden abgeknöpft.

Der ganze Bericht trug den wenig schmeichelhaften Titel: „Die Geister der 1. Mannschaft“.